Mini Transat 2015 · Dominik Lenk

Dominik Lenk

2015 Mini Transat

Solo über den Atlantik auf einer 6,5 Meter Hochleistungsyacht Mehr über das Rennen ›

Die zweite (und dritte) Etappe

Die zweite Etappe. Das, um das es eigentlich geht, und was Menschen meinen wenn sie “Transat” sagen. Eine Zusammenfassung über 17 Tage auf dem Atlantik und den Neustart in Mindelo.

Auf in die zweite Etappe

Los gehts mit der zweite Etappe! Die sieht zwar einfach aus, hat es aber in sich: Mehr als doppelt so lang wie die erste Etappe und mit sehr vielen lokalen Windeffekten zwischen den Kanarischen Inseln am Anfang. Direkt im Anschluss fängt der Wettlauf nach Westen an. Tagelang ohne Kontakt zu anderen Booten. Am Ende werden diejenigen vorne sein, die ihr Boot immer an der Grenze fahren. Und das ist ohne einen sichtbaren Vergleich zu anderen Booten oft verdammt schwierig.

Wasser und Proviant vor dem Start

Mini Transat Etappe 1

Ankunft in Lanzarote

Am 19. September startete der 2015 Mini Transat Ile de Gouadeloupe. Für die letzten 10 Tage vor dem Start wurden alle 72 Teilneher in den Museumshafen in Douarnenez geschleppt, den wir danach nicht mehr verlassen durften. Die ersten Tage wurden alle Sicherheitschecks durchgeführt, danach öffnete das Regattadorf seine Pforten für Schulklassen und Schaulustige. Auf dem meisten Booten wurden noch letzte kleine Arbeiten durchgeführt, doch insgesamt hatte dieser Transat den Anschein sehr gut vorbereitet zu sein. Bei den meisten Skippern bleiben die Boote die letzten paar Tage einfach abgeschlossen. Doch wenn man sie kurz traf, war sehr schnell klar, dass sich das Klima im Hafen änderte: Immer freundlich aber jeden Tag ein wenig wortkarger. Vielen wurde jetzt erst bewusst, dass sie tatsächlich in wenigen Tagen solo über den Atlantik starten würden.