Mini Transat 2015 · Dominik Lenk

Roadtrip

Das Boot ist fertig entworfen, große Teile des Karbons gesponsert und geliefert. Leider ist es dem Bootsbauer, der das Boot hätten bauen sollen, nicht mehr möglich genau dies zu tun. Zwar gibt es Alternativen, doch das Geld fehlt.

Selbst, wenn ich so weitermache wie bisher, bräuchte ich noch mindestens drei Jahre, um den Rohbau zu finanzieren. Aus diesem Grund war ich April 2014 in Frankreich, um ein gebrauchtes Boot zu suchen.

AOS in Lorient
Frankreich ist Mini Land. In Lorient reihen sich die Boot nur so aneinander. 4 Tage, 3.500km und 8 Boote später habe ich ein Heft voll Notizen und jede Menge „Beweisfotos“.

Der Unterschied zwischen einem gebrauchtem Boot und einem Neubau ist hauptsächlich das Gewicht. Rund 150kg machen sich bei einem Gesamtgewicht von nur 800kg und auf einer Strecke von 8.400km leider doch bemerkbar.

Deswegen werde ich weiterhin versuchen, einen Hauptsponsor zu finden, um das bereits gezeichnete Boot zu bauen. Der Neubau wird nicht nur deutlich leichter sein, sondern hat auch einen effektivere Rumpfform als das Trainingsboot. Trotzdem ist das gebrauchte Boot ein Schritt in die richtige Richtung, um jetzt schon die nötige Erfahrung auf dem Wasser zu sammeln. Dafür habe ich noch immer Eure Hilfe als Kleinsponsoren nötig. Schon ab 50€ könnt Ihr mich unterstützen. Weitere Infos:

Saison 2014

Innerhalb der nächsten Wochen werde ich ein gebrauchtes Boot kaufen. Die ersten beiden offiziellen Qualifikationsrennen sind Ende des Sommers im Mittelmeer geplant. Davor steht die eine oder andere Deutsche Regatta auf dem Plan, um sich mit dem Boot vertraut zu machen.

Update: Inzwischen habe ich Mini 348 gebraucht gekauft und werde 2014 die ersten Qualifikationsrennen segeln. Mehr über den Qualifikationsmodus für den Mini Transat.